AfD-Anfrage im Landtag / Mast: „Erneuter, absoluter Tiefpunkt – trifft auch unsere Kulturszene“

Veröffentlicht am 27.06.2019 in Landespolitik

Katja Mast hat die kleine Anfrage der AfD-Abgeordneten Rainer Balzer und Klaus Dürr zur Frage der Staatsangehörigkeit und Ausbildungsorte von Künstlern in Baden-Württemberg als „erneuten, absoluten Tiefpunkt“ bezeichnet.

„Das trifft auch unsere Kulturszene hier in Pforzheim und dem Enzkreis. Dieser absolute Tabubruch zeigt erneut, welches ‚Geistes Kind‘ diese Partei ist. Mich wundert es auch nicht, dass die zwei Landtagsabgeordneten aus der Region schweigen – schlimmer noch: Bernd Gögel ist als Fraktionsvorsitzender verantwortlich für solche Parlamentsarbeit“, so Mast.

„Ich stehe hinter unseren Kulturschaffenden in der Region – wir haben tolle Theater und Orchester. Welche Staatsangehörigkeit die Menschen, die dort arbeiten haben, ist völlig egal. Die Freiheit von Kunst und Kultur ist integraler Bestandteil unserer Demokratie“, so Mast.

Es sei wichtig, immer wieder darauf hinzuweisen, wie die AfD agiere. „Dem müssen wir uns entschieden entgegen stellen“, so Mast. Die SPD-Bundestagsabgeordnete äußerte sich auch im Rahmen des „Donnerstag für Demokratie“, den SPD-Außenminister Heiko Maas ins Leben gerufen hat.

Die wahre Absicht der AfD-Anfrage wird auch durch Aussagen von Marc Jongen (ehemaliger AfD-Landesvorsitzender und Bundestagsabgeordneter) deutlich. Die Stuttgarter Zeitung vom 25. Juni 2019 zitiert ihn im Hinblick auf eine Aussage vom Januar 2017 mit den Worten „Es wird mir eine Freude sein, die Entsifffung des Kulturbetriebs in Angriff zu nehmen.“

Die kleine Anfrage der AfD finden Sie hier.

 

Homepage Katja Mast MdB

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