Stellenabbau bei Kaufhof Pforzheim | Mast: "Neue Antworten auf digitalen Konsum"

Veröffentlicht am 03.06.2019 in Bundespolitik

Angesichts des angekündigten Stellenabbaus bei Kaufhof in Pforzheim hat Katja Mast gefordert, "noch viel mehr für die Sicherheit von Arbeitsplätzen im digitalen Wandel zu tun und auch die Tarifbindung von Unternehmen zu fördern.“

"Ich hoffe sehr, dass jede und jeder Einzelne der Kaufhof-Mitarbeiter eine neue Perspektive für sich findet. Meine Solidarität gilt den Verkäuferinnen und Verkäufern, die jeden Tag einen sehr guten Job machen - davon habe ich mich oft als Kundin überzeugen können“, so Mast. Generell brauche es aber neue Antworten auf den zunehmenden digitalen Konsum.

"Was heisst das für die Verkäuferin? Was für die Paketboten? Was für unsere Fußgängerzonen? Das sind die Fragen, die anstehen", sagt Mast. "Und: Wie bekommen wir die Internetgiganten dazu, angemessen Steuern zu bezahlen?“, so Mast.

Als stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion ist Mast für das Thema Arbeit und Soziales zuständig. "Die SPD hat mit ihrem Sozialstaatspapier einen guten Aufschlag gemacht. Jetzt geht es um konkrete Gesetze. Mehr Tarifbindung, noch mehr Qualifizierung und beispielsweise ein Grundrente für diejenigen, die mindestens 35 Jahre gearbeitet, gepflegt oder Kinder erzogen haben", so Mast. Das seien überwiegend Frauen. Frauen, die oft im Eizelhandel arbeiten würden.

 

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